Not in der Wüste und Hoffnung?



 

 

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BeitragThema: Not in der Wüste und Hoffnung?   Do Okt 12, 2017 11:46 pm

Shiyar/Amara/Trafalgar Law/ 01.Juni / Nachmittag / Nanohana in Alabasta

Seit 2 Wochen war er hier. So langsam war es nicht auszuhalten. Selbst an der Hafenstadt war das Klima zu warm. Im Moment saß er in seinem kleinen Zimmer der winzigen und sehr günstigen Pension. Die Füße hatte er in einem Wasserbad und einen kühlen Lappen im Nacken. Natürlich musste er auch viel trinken. Doch langsam stieß er wohl an seine Grenzen. Trotzdem hatte er noch keinen Weg von hier weg gefunden. Zudem musste er auf die Kinder achten. Zwar schienen sie sicher zu sein. Noch waren sie aber nicht bei dieser Oasenstadt wo die Kinder in Zukunft leben würden. Erst heute wollten die neuen Erzieher mit den 4ren aufbrechen. Da würde Shiyar es sich auch nicht entgehen lassen diese zu verabschieden. Sein Blick wanderte zu der Uhr an der Wand. Eines der wenigen Dinge in diesem Raum. Sonst gab es nur eine Tür zu einem winzigen bad, ein kleines dreckiges Fenster, einen Schrank und das Bett auf dem er saß. Ziemlich minimalistisch, für ihn aber ausreichend. Langsam musste er sich aber fertig machen. Also erhob er sich. Wobei der Lappen von seinem Nacken auf das Bett fiel. Er machte sich nicht die Mühe seien Füße abzutrocknen. Bei dem Wetter verdunstete es sowieso bald. Jetzt kleidete er sich erst einmal vernünftig an, da er bisher nur eine schwarze Hose trug. Ein weißes Shirt mit V-Ausschnitt zog er sich über. Dazu schlüpfte er in seine schwarzen Schuhe bevor er das Zimmer verließ. Bevor er allerdings die Treppe zur unten angelegten Bar betreten konnte rannten ihn ein 6-jähriger Junge und ein 10-jähriges Mädchen um. Das kam so plötzlich, dass er den Halt verlor und auf dem Boden landete. Mit den Beiden auf sich.
"Nicole, Mirai, was soll denn das?", fragte er die Beiden. Doch als die zwei ihm ins Gesicht sahen konnte er ihre Tränen erkennen. Beide hatten ganz geschwollen rote Augen vom weinen. Hinter ihnen sah er dann auch Asia schniefend stehen.
Irgendwas ist doch passiert. Warum weinen die drei und wo ist Kai? Wo sind diese dämlichen Erzieher?, ging es ihm durch den Kopf. Dabei machte sich ein ungutes Gefühl in ihn breit.
"Wir wurden angegriffen...Mr. Nerfers ist Tod und...und Kai hat uns die Flucht ermöglicht.", berichtete Nicole schließlich. Darauf weinte Mirai nur noch mehr. Auch krallte sich der jüngste an den liegenden Shiyar fest. Welcher diese Neuigkeit erst verdauen musste. trotzdem legte er beschützend den Arm um die beiden Kinder auf sich.
"Wisst er wer und wie viele euch angegriffen haben?", wollte er wissen. Schließlich brauchte er die Information um Kai zu retten. Sobald jemand das Brandmal sah wäre alles umsonst gewesen. Das durfte Shiyar nicht zu lassen.
"Es waren 4 Männer mit Wassen. Sie sagten sie wären Sklavenfänger und hätten mit uns viel Beute gemacht.", antwortete die kleine Minsk namens Asia. Auch für sie war die Wüste nicht unbedingt Ideal. Allerdings waren die Informationen viel erschreckender.
In meinem Zustand schaffe ich es nie und nimmer mit 4 oder vielleicht sogar mehr bewaffneten Männern aufzunehmen. Dann auch noch Sklavenfänger. Sie wussten also von uns. Sicher sind sie zum Hafen und laufen bald aus. ich habe nicht viel Zeit., überlegte er sich. Dann stand er auf und setzte die Kinder ab. Wobei er beide an der Hand nahm und mit zog. Asia folgte zum Glück auch sofort. In seinem Zimmer schob er die drei rein.
"Ihr bleibt hier bis ich wieder da bin. Keine Angst ich bringe Kai zurück. Nicole, du bist jetzt die Älteste. Pass auf die beiden auf.", bat er sie. Schnell holte er aus seiner Reisetasche noch einen Beutel. Dort hatte er noch etwas Gold übrig.
In der Spelunke unten finden sich bestimmt ein paar Leute, die mir gegen Geld helfen., hoffte er. Erst als Nicole ihm versprach sie würden im Zimmer bleiben schloss er die Tür und eilte nun nach unten. Natürlich nahm er in der Eile mehrere Stufen gleichzeitig. Unten angekommen lief er direkt in den Hauptraum der Kneipe. Viele Seemänner entdeckte er hier. Die meisten tranken bereits. Teilweise sogar um die Wette. Verzweifelt und unter Zeitdruck sah er sich um. Ungern verließ er sich auf andere. In diesem Fall blieb ihm keine andere Wahl. Obwohl er am Liebsten einfach losstürmen würde. Kurz bevor er doch alleine los gelaufen wäre entdeckte er eine Frau. Sie war anders, als all die Menschen. Weshalb er inne hielt und zu ihr schaute.
Wer ist das? Irgendwie erinnert sie mich an wen aus meiner Heimat? Aber die hatte rote Haare gehabt. Vielleicht kann sie helfen?, dachte er. Ohne es wirklich bewusst zu wollen ging er zu ihr.
"Entschuldige. Mein Name ist Shiyar und ich brauche dringend Hilfe. Ein Junge wurde entführt und ich will ihn zurück holen. Bitte helft mir.", bat er die Frau einfach direkt. Wenn sie nein sagte musste er es eben alleine tun. Er verbeugte sich sogar vor ihr um ihre Hilfe zu erbitten. Schließlich war sie eindeutig auch nicht alleine hier. Ein schwarzhaariger Mann war bei ihr. Bloß schenkte er diesem weniger Aufmerksamkeit.
"Es ist wirklich dringend. Wenn ich nichts tue wird er wieder als Sklave leben müssen. ich kann euch auch bezahlen. Nur brauche ich wirklich Hilfe.", erklärte er weiter. Immer in der Hoffnung sie würde helfen. Um seine Worte zu unterstreichen zeigte er ihr den Beutel mit Goldmünzen nachdem er wieder aufrecht stand.
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BeitragThema: Re: Not in der Wüste und Hoffnung?   Sa Okt 14, 2017 3:16 pm


Seit knapp einem Jahr schiffte Amara nun mit Law und den Heartpiraten auf den Gewässern umher. Endlich konnte sie tun und lassen was sie wollte, Insel entdecken, Städte begutachten, Essen was sie wollte und wann sie wollte und die Kleidung tragen die ihr schmeichelte und die sie auch tragen wollte. Ihr Leben hatte sich binnen des letzten Jahres enorm verbessert und verändert und um nichts in der Welt würde sie ihre neugewonnene Freiheit wieder verlieren wollen.  Auch wenn Amara sich manchmal wünschte mehr Wind in den Haaren und auf der Haut zu spüren. Denn das U-Boot in dem sie umher schifften war teilweise doch wie ein kleiner Käfig für die Piratin. Zumal Amara dunkle Orte nicht wirklich mochte.

Die Crew machte einen Abstecher in das Wüstenkönigreich Alabasta. Ein paar Vorräte mussten aufgefüllt werden und die junge Frau war mehr als nur begeistert von dem Land. Für ihren Geschmack einen Tick zu warm, aber die Sonne schien lang und so viel Sand hatte sie noch nie auf einem Haufen gesehen. Mit Law schlenderte Amara durch die Straßen von der Hafenstadt Nanohara. Begeistert beobachtete Amara auch die Outfits der Tänzerinnen, am liebsten hätte sie sich auch eins der Kleider zugelegt nur waren diese am Oberkörper viel zu freizügig und man hätte ihre Brandmarkung am Rücken zu deutlich sehen können. Etwas schmollend schleifte Amara ihren Kapitän in eine kleine Kneipe wo sie etwas Essen und Trinken wollte.
„Warst du zuvor eigentlich schon mal in Alabasta?“ fragte die Navigatorin. „Ich finde es hier echt Klasse. Nur Bepo tut mir mit seinem Fell leid. Kein Wunder, dass er lieber auf dem Schiff bleiben wollte.“ Schulterzuckend nahm sie einen Schluck aus ihrem Krug. Sie hatte sich ein Bier bestellt, wirklich gut schmecken tat es nicht, aber Amara hatte beschlossen alles einmal zu probieren. Sie kräuselte etwas ihre Lippen widmete sich dann aber ihrem Kapitän. „Brauchen wir eigentlich noch irgendwas an Vorräten Law? Oder können wir den Rest des Tages weiter durch die Straßen bummeln?“  Innerlich schmunzelte Amara ja, dass sie ihren Kapitän mal einen ganzen Tag für sich alleine haben konnte. „Eigentlich hätte ich ja gerne eines von diesen schönen Tänzerinnen Outfits, ich müsste nur eins finden welches den Rücken gut bedeckt.“ Sagte sie etwas schmollend und stützte ihren Kopf auf ihren Handrücken. „Meinste die würden mir stehen?“

Wie es schien blieben Amara und Law aber nicht lange alleine denn ein Junge mit rooten Haaren gesellte sich zu ihnen und sprach die Navigatorin an. Amara zog Fragen eine Braue hoch und Musterte den Kerl vor sich. Ein Junge wurde entführt? Das war natürlich kein schönes Ereignis aber sah sie aus wie die Wohlfahrt? „Und warum hilfst du dem Kind nicht selber?“ fragte die Piratin ihn mürrisch. Eigentlich wollte Amara sich wieder abwenden als der Junge erwähnte, dass wenn nichts geschehen würde der Junge wieder versklavt würde. „Versklavt?“ fragte Amara vorsichtig. Automatisch umfasste Amara ihr eigenes Handgelenk. Vor einem Jahr noch saßen da Handschellen die sie nicht ablegen konnte. Amara blickte kurz zu Law. Wenn er nicht gewesen wäre, dann wäre sie wahrscheinlich noch heute in Gefangenschaft.  „Und wieso sprichst du bei solch einem Problem Fremde an? Du weißt aber schon, dass man sich  Strafbar macht wenn man Sklaven befreit?" Prüfend blickte Amara zu dem Fremden hoch :"Weißt du denn in der Entführer geflohen ist?“ richtete sie die Frage an den fremden Kerl.
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BeitragThema: Re: Not in der Wüste und Hoffnung?   So Okt 15, 2017 9:40 pm

Sand. Hitze. Nervig. Law wollte den Aufenthalt auf Alabasta gerne kurz halten, auch wenn er schon wusste, dass dieser Plan nicht aufgehen wird. Seine Crew war, was das anging, ziemlich berechenbar. Dafür fanden sie Inselerkundungen zu klasse. Verständlich, wenn man die meiste Zeit in einem U-Boot unterwegs war. Eigentlich konnte der Schwarzhaarige es ihnen auch nicht verdenken. Dennoch. Er mochte diese Hitze nicht. Was dagegen unternehmen tat er aber auch nicht. Die dicke Wollmütze befand sich trotz Wärme noch auf seinem Haupt und würde da wohl nicht so schnell wieder wegkommen. Allerdings machte sich dies auch in seiner Stimmung bemerkbar und nur widerwillig hatte er Amara begleitet, als sie die Stadt ebenfalls erkunden wollte. Law hätte nichts dagegen gehabt, mit Bepo auf dem Schiff zu bleiben! Aber was solls. Ein Käpt'n muss tun, was ein Käpt'n tun muss! Also auch Landgänge mit seiner Bande. Und so verkehrt war Nanohana auch nicht. Die Stadt war recht interessant, auch wenn es nichts war, was den Schwarzhaarigen lange begeistert hätte.

Schließlich schleifte Amara ihn in eine Kneipe, in der sich schon so einige Leute herumtrieben. Zufrieden durfte der Kapitän feststellen, dass es drinnen ein wenig kühler war, auch wenn es keinen allzu großen Unterschied mehr machte. „Nein, ich bin das erste Mal hier.“, antwortete er seiner Navigatorin. Und so schnell würde er Alabasta auch nicht mehr betreten! Der Wirt kam und nahm die Bestellungen auf. Wobei sich Law kein Bier bestellte, sondern ein einfaches Wasser. Er war kein großer Freund vom Alkohol. Hin und wieder okay. Zu einem besonderes Anlass. Aber sonst mied er es eher. „Naja, er ist ein Eisbär. Da macht ihm diese Hitze noch mehr zu schaffen.“ Ja, es war wirklich verständlich, dass Bepo auf dem Schiff bleiben wollte. Er jammerte ja schon rum, wenn sie längere Zeit unter Wasser waren, obwohl die Hitze da nicht einmal unangenehm war. Alabasta war ein gänzlich anderes Kaliber.
Müde schwenkte der Mützenträger das Glas und sah dem Wasser dabei zu, wie es kleine Wellen schlug. „Die Vorräte müssten aufgefüllt sein, ja. Da die Bande bis zum Abend unterwegs sein wird, können wir uns auch noch Zeit lassen.“ Auch wenn der Kapitän und gleichzeitig auch der Schiffsarzt gerne noch ein Geschäft oder ähnliches aufsuchen würde, in welchem er nach ein wenig Medizinbedarf schauen wollte. Zwar waren seine Vorräte dafür voll, aber es konnte nie schaden, davon ein wenig mehr zu haben. Man konnte nie wissen, was auf einem zukam!
Kurz darauf sprach Amara dann die Kleider der Tänzerinnen an und der Teufelsfruchtnutzer musste kurz überlegen. Er hatte nicht wirklich auf die Leute hier geachtet. „Ich bin Arzt, kein Modeguru. Du wirst es wohl anziehen müssen und dann schauen, ob es dir steht.“ Was...wahrscheinlich genau das war, was eine Frau hören wollte, wenn es um Kleider ging. Aber woher sollte Law wissen, was ihr stehen würde? Das konnte man doch erst beurteilen, wenn man es direkt sah. Seufzend ergab sich der Pirat dann aber und stellte das Glas zurück auf den Tresen. „Wir können aber nach so einen Kleid Ausschau halten und du probierst es dann einfach an.“ War doch wohl die beste Lösung, oder?

Skeptisch blickte er dann aber auf, als ein rothaariger Bengel zu ihnen stieß und um Hilfe bettelte. Genervt verdrehte der Arzt die Augen und fragte sich, ob der Junge wirklich so dumm war, wie er ihn gerade hielt. Sie waren Piraten. Sogar recht offensichtlich. Und dennoch bat er sie um Hilfe. Der Schwarzhaarige schwieg, während Amara das Reden übernahm, war sich aber im Laufe der Worte bewusst, dass es jetzt nicht mehr so einfach werden würde. Es ging um Sklaven. Himmel, wie sehr Trafalgar diesen Menschenhandel doch verabscheute! Zudem war die schwarzhaarige Piratin neben ihn ebenfalls in der Sklaverei gewesen. Er konnte sich schon denken, woran sie nun denken musste. So wie es aussah, würden sie sich wirklich in diese Angelegenheit einmischen. „Vielleicht wäre es auch ganz schön zu wissen, wie viele Entführer es gibt und zu welchen Leuten sie gehören.“ Law hatte keine Lust, sich mit der Marine oder sonstigen hohen Persönlichkeiten anzulegen. Und leider gehörten die Sklaven oft zu den höherklassigen Personen. „Ein paar Infos wären hilfreich.“, brummte der Pirat, während er den Rothaarigen musterte. Da stimmte doch was nicht.
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BeitragThema: Re: Not in der Wüste und Hoffnung?   So Okt 15, 2017 10:29 pm

Natürlich waren diese Leute skeptisch. Wer wäre das nicht. Wenn Shiyar nicht solche Probleme in dieser Umgebung hätte würde er auch alleine gehen. Allerdings spürte er deutlich die Hitze auf sich lasten. Seine Kehle fühlte sich trocken an und das Atmen schmerzte. Er kannte diese Symptome. Jener Aristokrat, der ihn gefangen hielt machte sich oft eine Spaß darauf ihm das Wasser zu verweigern. Dank seiner menschlichen Gene hielt er so etwas recht lange aus. Aber hier war es eine blanke Zumutung. Trotzdem konnte er Kai nicht im Stich lassen. Zur Not würde er diesen Leuten alles Gold geben das er hatte.
"Wenn ich mir sicher wäre, dass ich ihn alleine befreien könnte würde ich es tun. Doch bezweifle ich es stark. Diese Fänger waren nicht alleine und werden bestimmt bald auslaufen. Selbst wenn ich es schaffe ihn frei zu bekommen werde ich mit denen kämpfen müssen und wer bring Kai dann in Sicherheit? Mir ist es gleich sollten sie mich kriegen. Aber den Jungen muss ich retten. Ihr seid nicht von der Marine und auch keine Sklavenfänger, dass sehe ich an deiner Reaktion. Zu dem hast du ein nettes Gesicht. Kai würde dir trauen und mit dir fliehen wenn es sein muss. Also bitte hilf mir. Natürlich nicht umsonst ihr bekommt alles Gold, dass ich habe.", erklärte er sich etwas eilig. Zudem beantwortete er auch direkt ihre Frage nach dem Grund. Ganz genau konnte er auch nicht beschreiben warum er von sich aus zu ihr gegangen war. Er hatte sie bemerkt und mit jemanden verwechselt. Doch hatten seine Füße ihn direkt zu ihr geführt. Weshalb das so war interessierte ihn auch nicht. Seine Gedanken drehten sich hauptsächlich um Kai und wie er ihn befreien konnte. Selbst wenn er selbst wieder als Sklave enden sollte. Diesem Kind durfte nichts passieren. Wahrscheinlich hatte Kai ähnlich gedacht, als er den anderen Kindern die Flucht ermöglichte. Da sprach dann auch der Mützenträger. Wobei Shiyar sich wunderte, dass jemand bei der Hitze mit einer dicken Mütze herum lief. Alleine beim Anblick schien Shiyar noch heißer zu werden. Mittlerweile schwitzte er nicht einmal mehr, weil sein Wasserhaushalt zu gering war. Dabei hatte er so viel getrunken und auch versucht sich abzukühlen.
"4 Sklavenfänger hatten die Kinder abgefangen. Der entführte Junge sorgte für Ablenkung, so dass die Anderen entkommen konnten. Nanohana ist die beste Möglichkeit schnell von hier weg zu kommen. Sie werden schnell auslaufen wollen um ihre Beute zu sichern bevor die Behörden sie wegen Mordes verfolgen. Da diese Händler die Begleiter der Kinder getötet haben. Bestimmt werden sie auf dem Schiff noch viel mehr Verstärkung haben. Ich rechne mit 20 oder 30 Mann.", berichtete er das was er wusste. Natürlich war einiges davon nur eine Vermutung. Doch wird ein Junge 4 Mörder nicht lange aufhalten können. Somit konnte man davon ausgehen, dass die Fänger sahen wie die restlichen in die Stadt zurück liefen und sind den Kindern gefolgt bis sie diese aus den Augen verloren haben. Anderenfalls wären diese 4 Männer längst hier. Da im Hafen im Moment 3 Handelsschiffe lagen wird eines davon die Basis sein. Es ist am einfachsten direkt am Hafen zu ankern um Ware zu verlagern. Bereits gezeichnete Sklaven konnten schließlich ganz offen verladen werden. Lediglich der Mord an unschuldigen Bewohnern Alabastas wird diese Monster dazu drängen früher aus zu laufen. Denn mit Sicherheit war das so nicht vorgesehen gewesen. Zudem mussten die Fänger auch davon ausgehen, dass die entflohenen Kindern es der nächst höchsten Autorität berichteten.
"Es gibt 3 Handelsschiffe. Eines der 3 ist erst vor kurzem geankert und noch dabei Ladung aus zu laden. Die anderen Beiden sind schon länger da. Doch sollte keines von Beiden vor morgen auslaufen. Das Schiff, dass nun also aufbricht ist die Basis.", ergänzte er seine Ausführungen. Es hatte eben einen Vorteil vom Zimmerfenster aus den Hafen im Blick zu haben. Sowie sich in der Kneipe ab und an umzuhören wenn man sich was zu essen holte.
"Also helft ihr mir?", fragte er nach. Die Zeit drängte.
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BeitragThema: Re: Not in der Wüste und Hoffnung?   Di Okt 17, 2017 6:50 pm



Es freute Amara dass Law ihr bestätigte dass keine Besorgungen mehr gemacht werden mussten. Immerhin waren sie nicht alleine in der Crew und die anderen Jungs würden es bestimmt schaffen die restlichen Erledigungen zu holen. Was aber das Thema bezüglich der Kleidung betrifft war Amara nicht ganz so glücklich. Ein einfaches „Natürlich wird das an dir gut aussehen“ war ja nun nicht zu viel verlangt, aber was eigentlich sah die ihm diese Antwort ähnlich. Etwas murrend murmelte sie in Bier „Ja können wir später dann machen.“

Was den fremden Kerl anbelangte so meldete sich auch Law langsam zu Wort. Es wäre wirklich hilfreicher wenn man noch ein paar Informationen hätte. Amara sah den Fremden etwas skeptisch an. Vielleicht war das auch eine Falle? Bei dem Thema Sklaverei konnte man keinem vertrauen und vor allem keinen fremden der einen in der Kneipe ansprach. „An deinem Geld haben wir kein Interesse.“ Gab die Piraten dem Rotschopf zurück. Was das Kompliment zu Amaras nettem Gesicht anging so schwieg sie, da sich die Piratin nicht sicher war, ob sich der Bursche einschleimen wollte oder nur nach einem Vorwand suchte.

Der Junge erzählte ihnen etwas von Schiffen die am nächsten Tag auslaufen würden und dass sich der Junge dort befinden musste. Etwas Hilfe suchend sah Amara zu ihrem Kapitän herüber. Wenn es wirklich um die Versklavung unschuldiger Kinder ging musste man Amara nicht zweimal Fragen, allerdings wusste Amara auch ganz genau welche Tricks Sklavenfänger nutzten damit man ihnen folgte. Naja das Risiko musste sie wohl eingehen. „20 bis 30 Mann?“ die Piratin grübelte. Law und ihre Teufelsfrucht hatten den Vorteil, dass beide Flächendeckend benutzt werden konnten. Anders gesagt, wenn die Gegner schwach waren dürfte das jetzt kein Problem sein. Amara würde sie mit ihrer Teufelsfrucht bewegungsunfähig machen und Law konnte ihnen den Rest. „Gut ich helfe.“ Sagte die dunkelhaarige dann wenige Augenblicke später. „Dann lauf voraus.“


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BeitragThema: Re: Not in der Wüste und Hoffnung?   Mi Okt 18, 2017 5:29 pm

Irrte Law sich, oder wirkte Amara nicht ganz so glücklich? Ihr Murren konnte er aber auch einfach falsch deuten und er beschloss, nicht weiter darauf einzugehen. Es gab im Moment eh wichtigeres und das war ein frecher Bengel, welcher die Dummheit besaß sie um Hilfe zu bitten. Wobei es dem Schwarzhaarigen doch etwas gegen den Strich ging, so übergangen zu werden. Im Grunde hatte er hier ja noch das letzte Wort als Kapitän und nicht seine Begleitung, die es dem Rothaarigen wohl ziemlich angetan hatte. Nun gut. Wenigstens brachte der Junge auch ein paar brauchbare Informationen hervor. Informationen, die nicht allzu rosig klangen. Denn eigentlich hatte Law nicht vor, auf Alabasta großes Aufsehen zu erregen. Würde er sich im Hafen aber mit einer großen Bande von Menschenhändlern anlegen, würde es gewiss dazu kommen. Ob nun im positiven oder im negativen Sinne war eine andere Frage. Menschenhändler mochten die Wenigstens. Aber sie waren in ihrer Gesellschaft dennoch fest verankert. Doch egal wie es am Ende ausgehen würde, wenn die Kinder dadurch befreit werden konnten, war es etwas Gutes.

Amara ließ nun verlauten, dass an dem Geld kein Interesse bestand. In der Tat. Zwar konnten sie ein paar Berrys mehr immer gut gebrauchen, aber in diesem Fall würde es mehr den Anschein erwecken, als seien sie einfache Söldner, die sich für diverse Taten bezahlen ließen. Darauf hatte Law keine Lust. Zumal er sich noch nie von Geld hatte antreiben lassen. Vollkommener Schwachsinn, wenn man es so sah. Als gäbe es keine anderen Ambitionen, die ein Pirat verfolgen würde. Auf den hilfesuchenden Blick seiner Begleiterin schwieg Law und überließ ihr die Antwort. Da er um ihre Vergangenheit wusste, war es offensichtlich, wie dieses Gespräch enden würde. Und...zugegeben. Diese Aktion klang spannender als Kleider anprobieren gehen! Die Anzahl der wahrscheinlichen Gegner war allerdings nicht gerade Gering, auch wenn der Kapitän es schon mit größeren Gruppen aufgenommen hatte. Zwar nicht unbedingt alleine, aber Amara war eine nicht zu unterschätzende Kämpferin. „Es gibt Marinegruppen, die sind größer und besser ausgebildet, als ein paar Sklavenfänger. Da werden diese Männer kein Problem sein.“, kommentierte der Mützenträger die Anzahl und erhob sich von seinem Hocker. Lange würden sie eh nicht mehr in der Kneipe bleiben. Denn wie erwartet versprach Amara dem Jungen kurz darauf die erhoffte Hilfe. Widersprechen tat Law ihr nicht. „Wirst du denn selber auch helfen können, Kind oder dürfen wir deinen Kampf alleine ausfechten?“, fragte Law dann aber nach. Er hatte wirklich keine Lust, wenn dieses Kind ihm nachher noch im Weg stehen würde. Denn Rücksicht würde er dann keine nehmen.
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BeitragThema: Re: Not in der Wüste und Hoffnung?   Do Okt 19, 2017 9:18 am

Diese Leute waren seltsam. Zumindest empfand Shiyar das so. Erst wollten sie wissen was für sie raussprang und dann wollten sie kein Geld? Auf ihn wirkte das zunehmends verdächtig. Aber eine große Wahl hatte er nicht. Die restlichen Leute in dieser Kneipe waren entweder zu angetrunken oder wirkten zu zwielichtig. Sehr viel Zeit um jemanden zu finden der half hatte er auch nicht. Zudem reagierten diese Beiden nicht wie Sklavenfänger reagieren würden. Also waren sie vermutlich die beste Wahl.
Na ob das gut geht? Eigentlich reicht es ja, wenn diese Beiden die Gegner genug ablenken das Kai fliehen kann. Selbst wenn es mich erwischt ist das nicht so schlimm. Ich darf nur nicht zu lassen, dass die Beiden ihn einfangen. Vielleicht irre ich mich ja auch und die wollen selbst das große Geld mit Sklaven machen. In dem Fall wären die Anderen hier nicht sicher., überlegte er sich während seine Gegenüber noch abschätzten ob sie nun halfen oder nicht. Bis endlich die Entscheidung gefällt wurde. Der Schwarzhaarige stand auch auf. Erst jetzt bemerkte Shiyar das Schwert. Das deutete daraufhin, dass der Kerl kämpfen konnte. Denn handlich war dieses große Schwert gewiss nicht.
"Danke und ja ich werde kämpfen.", bedankte er sich bei der Frau und versprach er auch direkt dem Mann. Ohne weiter zu zögern ging er vor. Eilig verließ er diese Spelunke. Außerhalb wurde er fast von der drückenden heißen Luft erschlagen. Hart schluckte er bevor er einfach weiter ging. Jetzt durfte er wirklich nicht umkippen. Da diese Unterkunft recht nah am Hafen war dauerte es auch nicht lange bis sie diesen erreichten. Mehrere Schiffe ankerten an den Stegen des Handelshafens. Es herrschte auch reges treiben. Schließlich wurden einige Schiffe gerade ausgeladen und von Anderen war die Crew unterwegs um seinen Landgang zu genießen. Aufmerksam schweifte sein Blick über die Schiffe. Wo war das eine Schiff, dass sich klar machte aus zu laufen? Nur dieses eine Schiff interessierte ihn. Um besser sehen zu können sprang er einfach auf ein Fass, dass wahrscheinlich erst kürzlich ausgeladen wurde. Auf diese Weise überragte er die Menge. Dennoch dauerte es einen Moment bis er das Schiff entdeckte.
"Es ist das ganz links.", informierte er die bereitwilligen Helfer, bevor er runter sprang und einfach los lief. Geschickt drängte er sich durch die Menge. Sein Ziel war ganz klar. Das auslaufende Handelsschiff erreichen bevor es weg war. Ob seiner Helfer ihm folgten war da zweitrangig. Shiyar ging davon aus. Selbst wenn nicht hatte er keine Zeit neue Helfer zu suchen. Zur Not musste er es eben doch alleine machen.

Am Schiff angekommen gab es kein halten mehr. Er lief sofort zu dem Steg und auf das Schiff. Natürlich bemerkte man ihm so. Einige Seemänner oder auch Sklavenfänger sahen ihn erst verwundert an bevor sie sich ihm in den Weg stellten und blöd fragten was er hier wolle. Darauf antworten tat er nicht. Denn er hatte längst Kai entdeckt, der in Ketten gelegt mit ein paar Anderen unters Deck gebracht werden sollte. Also gab es mehr Entführte. Hoffentlich nicht zu viele. Ohne ein Wort schlug er die Kerle vor sich nieder. Sehr effektiv und ganz mit Hilfe des Fischmenschenkarates. Das war eine leichte Übung diese Leute auf die Bretter zu schicken. Leider waren es erst 3. Jetzt bewaffneten sich die Männer.
"Kai, ich hol dich hier raus. Warts nur ab! Sobald du frei bist rennst du mit den Anderen weg!", rief er dem Jungen zu, den er retten wollte. Einer der Fänger wollte nun aber die Sklaven schnell unter Deck bringen. Shiyar sah wie Kai versuchte die Anderen zum Widerstand aufzurufen. Also musste er unbedingt zu ihnen gelangen. Dann konnte er die Ketten zur Not durch beißen. Bloß waren die restlichen nun bewaffneten Männer ein Hindernis. Shiyar musste einigen Schwerthieben ausweichen. Versuchte gleichzeitig aber auch zurück zu schlagen und seine Gegner so niederzustrecken. Was wesentlich einfacher wäre, wenn ihm nicht so schummrig zu Mute wäre. Dieses Klima forderte wirklich ein hohes Tribut von ihm. Einer schaffte es ihn von hinten zu packen. Während ein Anderer dann zu stechen wollte. Doch mit einer eleganten Bewegung tauchte er so zusagen ab. Dabei verrenkte er sich etwas die Arme und verlor sein Hemd. Doch dafür hatte sein Gegner den anderen getroffen und Shiyar konnte vom Boden aus einen Aufwärts-kick durch führen mit dem er genau das Kinn des Gegners traf. Schon war der außer Gefecht gesetzt. Dafür konnte man nun seine eigene Markierung auf seinem Rücken sehen. An sich wäre ihm das unangenehm. Allerdings war er mitten im Kampf und achtete deswegen nicht darauf. Um seine Arme wieder richtig einzurenken nutzte er etwas die Flugkraft. Im Grunde machte er über den bewusstlosen einen Rückwärtssalto und bewegte die Schultern. Noch bevor er landete und dabei einen anderen weg kickte waren seine Arme wieder eingerenkt. Er hatte das während seines Trainings im Karate gelernt. Ging allerdings nicht bei ausgekugelten Armen.
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BeitragThema: Re: Not in der Wüste und Hoffnung?   Do Okt 19, 2017 9:35 pm


Die Aktion war also in trockenen Tüchern. Law hatte ebenfalls sein Okay gegeben und wollte den fremden Kerl und Amara dabei unterstützten den Jungen zu befreien und den Sklavenhändlern einen Strich durch die Rechnung zu machen. Ganz wohl dabei war Amara nicht in Kontakt mit Sklavenhändlern zu kommen, aber ehrlich gesagt hätte sie sich damals gewünscht, dass jemand das für sie getan und ihr Leben gerettet hätte. Und dass ein unschuldiges Kind das gleiche erleben sollte wie sie, wollte sie auch unter keinen Umständen.

Der fremde Junge ging voraus und Amara versuchte ihm zu folgen, dabei fiel ihr auf, dass sie ihm gar nicht ihren Namen verraten hatte und Law auch nicht. Aber vielleicht war das besser so. Laws Name war immerhin recht bekannt. Und wenn man wusste wer er war konnte man auf sie ebenfalls leicht schließen.  Als sie am Hafen ankamen deutete Shiyar auf das Schiff ganz links und verkündete, dass dies das Schiff sei welches seinen Freund entführt habe. Amara versteckte sich hinter einigen Fässern und begutachtete das Schiff. „Okay dann brauchen wir jetzt einen Pla…“ Die Dunkelhaarige stoppte ihren Satz als sie zusah wie der rote Bengel hochmotiviert auf das Schiff zu rannte. War der denn von allen guten Geistern verlassen? Was bildete der sich ein. „Das mit dem Plan hat sich wohl erledigt.“ Entgegnete die Navigatorin ihrem Kapitän etwas entsetzt. Was sollte denn dieses Himmelfahrtskommando. Und das gerade bei Sklavenhändlern. „Dreht der jetzt total am Rad? Wieso sollten wir ihm denn helfen, wenn der jetzt nen Alleingang hinlegt. Denkt der wir folgen ihm einfach?“ Die ehemalige Sklavin schüttelte den Kopf.
Immer noch entrüstet von der unbedachten Aktion beobachtete Amara den Jungen. Fischmenschenkarate also. Und abgesehen von dieser Tatsache entpuppte sich auch sein Rücken als Spott der Aufmerksamkeit. „Ebenfalls ein Sklave.“ Das erklärte wieso er den Jungen unbedingt retten wollte. Aber wenn er ebenfalls ein Sklave war musste er doch wissen, dass solch eine Aktion absolut dumm war. Das erregte doch viel zu sehr an Aufmerksamkeit, aber jetzt waren eh Hopfen und Malz verloren. „Nützt wohl alles nichts, bevor die ihn auch noch schnappen.“ Damit kündete Amara an sich nun ebenfalls in das Geschehen einzumischen, nur nicht so rabiat. Kurz schloss sie die Augen und zählte die Gegner durch, die sie danke ihrer Teufelskräfte mittels des Blutes der Gegner aufspüren konnten. „12 dürften noch da sein. Wenn ich sie lähme kannst du dann den Rest übernehmen Law?“ schnell huschte Amara in die Richtung des Schiffes. Das Spiel konnte beginnen. Amara nutzte die Kraft ihrer Teufelsfrucht und schaffte es die Männer um Shiyar herum zum Stehen zu bringen und ihre Bewegungen einzufrieren. Ab hier galt es den Männern, die Sklavenhändler außer Gefecht zu setzten.
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BeitragThema: Re: Not in der Wüste und Hoffnung?   Mo Okt 23, 2017 10:04 pm

Das Schwert wurde geschultert, die Verfolgung aufgenommen. Worauf hatte Law sich da bloß eingelassen? Die Sache schrie doch geradezu danach, schief zu gehen! Aber nein, man ließ sich ja zu schnell breitschlagen! Was solls. Ein wenig Spaß durfte man sich ja auch gönnen. Und wenn man dazu eben ein paar Menschenhändler benutzte. Ihr Weg führte sie wie erwartet zum Hafen und es wurde noch schnell ein 'sicheres' Versteck gesucht, ehe sie zuschlagen wollten. Ein Plan wäre ideal, wie Amara schon anfing, aber unterbrochen wurde. Was zur Hölle war bitte mit dem Bengel los?

Die Sache verlief ein wenig anders, als gedacht und Law beobachtete den Jungen mit Skepsis. „So viel zum Thema, die Leute wären gefährlich und er bräuchte Hilfe.“ Wo brauchte man bitte hilfe, wenn man völlig Kopflos in die Menge stürmte und um sich schlug? Es wäre so viel einfacher gegangen! Und mit weniger aufsehen. Schließlich war es Amara, die seine Gedanken aussprach. „Keine Ahnung. Das werden wir später klären, was diese Aktion sollte!“, antwortete der Schwarzhaarige und klang ziemlich gereizt. Wieso konnte man sich nicht einmal auf den Kopf verlassen, ehe man in den Kampf stürzte? Wenn der Rothaarige nicht aufpasste, war er seinen Kopf nämlich gleich los! Die Händler waren in der Überzahl und mit einem Plan hätten sie seinen Freund viel leichter befreien können, als direkt den offenen Kampf zu suchen.
Bevor Law sich aber ebenfalls in die Schlacht stürzen wollte, wollte er sich einen kleinen Überblick machen. Wobei er von dem Fischmenschenkarate des Bengels abgelenkt wurde. Dabei verlor er sein Oberteil. „Damit wäre es früher oder später eh zu Ärger gekommen. Die hätten ihn gesucht.“ Ein Sklave. Natürlich wollte er seine Freunde retten. Und das erklärte auch, warum er nicht alleine gegen die Leute kämpfen wollte. Nungut. Im Moment tat er nichts anderes. „Schönen Gruß an seine Gelenke.“, kommentierte Law den Kampfstil des Jungen, als er sah, was er mit seinen Armen anstellte. Das tat schon beim hingucken weh! Als Arzt wusste er, was das mit den Gelenken anrichten würde.

Doch beim zugucken würde es nicht bleiben, es wurde Zeit, dass auch sie sich einmischten und den Kampf schnell beendeten. „Ja, ich mache den Rest.“, bestätigte er Amaras Worte und hob nun selber die Hand. „Room!“ Die blaue Kuppel breitete sich über sie aus und grenzte das Kampffeld ab. Die Gegner, Zwölf an der Zahl hielten in ihren Bewegungen inne. Amara hatte mit ihrer Teufelsfrucht dafür gesorgt und der Piratenkapitän zog das lange Schwert aus dem Futteral. Musste nur der Junge da weg. „Shambles.“ Dank seiner Teufelskraft war Law dazu in der Lage, den rothaarigen Burschen einfach aus der Gefahrenzone zu holen. Indem er ihn einfach mit eines der Fässer tauschte, die sich hinter dem Schwarzhaarigen befanden. Innerhalb dieser Kuppel war er Gott. Die Naturgesetze galten nicht mehr. Er konnte tun, was auch immer wollte. Da war ein kleiner Tausch nur das kleinste Problem. „Bleib da.“, meinte Law zu dem Bengel und hoffte, dass er seine Worte befolgen würde. Er konnte in der Menge niemanden gebrauchen, auf den er Rücksicht nehmen musste!

Die Sklavenhändler waren schnell außer Gefecht gesetzt. Ein paar Schnitte mit dem Nodachi und Shambles und schon hatte sich die Sache erledigt. Dafür rannten nun groteske Figuren über den Hafenboden. Menschen, mit zwei Köpfen oder vier Armen. Oder sonstiges. Wenn Law die Leute einmal zerschnippelt hatte, konnte er sie auch wieder so zusammensetzen, wie er es wollte. In seiner Kuppel war halt nichts unmöglich. Ja, er konnte sogar Organe entnehmen, wenn er denn Lust dazu hatte, ohne dass die Leute daran Schaden nahmen. So auch jetzt nicht. Im Grunde waren sie vollkommen lebensfähig. Nur dürfte es einige Zeit dauern, ehe sie wirklich bemerkten, was mit ihnen passiert war. Die blaue Kuppel löste sich wieder auf. „Los. Die anderen sollten befreit werden, solange die Idioten abgelenkt sind!“
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BeitragThema: Re: Not in der Wüste und Hoffnung?   Di Okt 24, 2017 4:53 pm

Er hatte den Beiden ja am Anfang schon gesagt, dass er diese Leute ablenken wollte während sie die Sklaven befreiten. Dementsprechend sah er keinen Grund länger zu warten, da das Schiff auch zum Auslaufen bereit war. Andererseits war es auch gar nicht seine Art so kopflos zu agieren. Normalerweise plante er lieber und ließ sich Zeit obwohl er ziemlich ungeduldig sein konnte. Doch fiel es ihm so schon schwer sich auf das Kämpfen zu konzentrieren. Einfach weil es ihm nicht gut ging. Vielleicht spielte das auch eine Rolle, dass er gerade eher instinktiv als mit Verstand an die Sache heran ging. Sein Kopf spielte ihm Streiche. Also hörte er nur auf seinen Instinkt. Dies half ihm auch im Kampf. So lange Kai frei kam war es das wert. Selbst wenn er selbst in Gefangenschaft endete. Zudem waren seine Helfer doch Söldner. Die verdienten ihr Geld mit kämpfen. Da werden sie auch mit diesen Hänflingen fertig. Zumindest ging Shiyar davon aus. Als er gerade mitten im Kampf an Deck war blieben diese Leute stehen. Keiner bewegte sich mehr. Verwundert sah er zu diesen Leuten. Kurz darauf war auch der Schwarzhaarige mit dem Schwert da. Eine blaue Kuppel hatte sich ausgebreitet. Ehe er sich versah war er nicht mehr an Deck sondern am Steg bei irgendwelchen Fässern.
"Was zur Hölle?", fragte er schockiert. Jetzt war er doch wieder meilenweit von Kai weg. Lediglich den befehl dort zu bleiben nahm er wirklich wahr. Für Shiyar war das unverständlich. Was auch immer diese Söldner taten. Jetzt hatte er die Chance Kai zu befreien, der sich zusammen mit den anderen Sklaven nun wehrte.

Die Sklavenhändler waren auf diese Weise ziemlich schnell außer Gefecht gesetzt. Zumindest die an Deck. Denn sie wurden neu zusammengesetzt. Wortwörtlich neu angeordnet. Einige hatten nun mehrere Köpfe oder 4 Beine. Es waren groteske Figuren, die alle lebten. Verstärkung kam nach. Sie schossen nun auf den Schwarzhaarigen. Shiyar vermutete, dass es diesen kaum stören würde. Also suchte er einen Weg zurück aufs Schiff um Kai zu helfen. Der einzige Weg hinauf wurde nun aber von den grotesken Gestalten und dem Schwarzhaarigen verborgen. Leider konnte Shiyar auch nicht klar denken. Wie kam er nur zu Kai? Jetzt war er aber wieder bei der Frau. Aufgestanden wurde ihm ganz schwindelig. Doch dann hörte er das Meer. Hier war natürlich Wasser. Kurzerhand sprang er in das Wasser und tauchte unter. Er schwamm um das Schiff herum zum Anker. Über diesen kam er bestimmt an Board. Außerdem entspannte er hier im Wasser. Sein Kopf klärte sich und er fühlte sich nicht mehr so ausgetrocknet. Jetzt wurde ihm auch klar wie dämlich und leichtsinnig seine Aktion war. Ändern konnte er es aber auch nicht mehr. Beim Anker angekommen sah er die Kette hinauf. Es gab dort ein großes Loch, groß genug um durch zu klettern. Also zogen die den Anker bis aufs Schiff. Sonst würden sie dieses Loch nicht brauchen.
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BeitragThema: Re: Not in der Wüste und Hoffnung?   So Nov 12, 2017 10:33 pm

Na wenigstens schien hier etwas glatt zu laufen. Amara eilte nach vorne und hielt die Männer mit Hilfe ihrer Teufelsfrucht fest. Law schnellte zu ihr erledigte den angekündigten Rest. Law kümmerte sich um Händler, welche nach kurzem hantieren des Piraten aus ihrer Form geraten waren und hilfesuchend ihren neuen Körper begutachteten. Währenddessen tauschte Law Shiyar gegen ein paar Fässer aus um ihn aus dem Weg zu räumen. Als sich die blaue Kuppe löste gab Law das Zeichen, dass nun die Gefangenen befreit werden können. Shiyar der sich nun unmittelbar in Amaras Nähe befand machte einen hiesigen Satz und sprang ins Wasser. Stirnrunzelnd sah die Piratin dem Jungen hinterher. Würde zumindest erklären wieso der Junge so seltsame Zähne hatte. Kopfschüttelnd richtete sie ihren Blick gen des Schiffes. Schnell lief sie die Rampe hoch zum Schiff, stieß dabei mit ihrer Teufelsfrucht den ein oder anderen Händler hinunter und eilte zu den Kindern. Amara ging in die Knie hob eines der fallen gelassenen Schwerter auf und schnitt die Kinder von ihren Fesseln los. „Los Kinder, lauft so schnell es geht zurück in die Stadt, wir finden euch schon.“ Gab sie den Kindern den Befehl und hoffte dass sie nicht noch einmal gefasst würden, aber mehr Händler würde es hier bestimmt nicht geben. „Und wir sollten uns auch langsam davonmachen!“ Amara hielt Ausschau nach dem Bengel mit den roten Haaren. Bevor die Kinder die Beine in die Hand nehmen konnten wandte sich Amara noch an sie. „Gibt es noch weitere von euch die entführt wurden oder sind das alle?“ Die Frage galt sowohl den Kindern als auch Shiyar. Nicht dass sie sich jetzt vom Acker machten und die Kinder unvollzählig waren. Etwas missmutig betrachtete Amara die hilflosen Männer die langsam begriffen was mit ihren Körpern geschehen war. Einer von ihnen Trug an seinem Gürtel Seesteinhandschellen. Kurz fasste sich die Piratin wieder an die Handgelenke, atmete dann aber wieder erleichtert auf als sie auf kein kaltes Gestein stieß, sondern auf ihre Unterarme. Der Spuck war vorbei und sie musste nicht mehr zurück, hoffte sie zumindest. „Also was ist, können wir nun abhauen?“ fragte die Navigatorin noch einmal.

ooc: Sorry Leute, ich habe echt nicht mehr hinbekommen, habe momentan viel um die Ohren :(
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