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[Kopfgeldjäger] Leah LeBoeuf

am So Feb 25, 2018 10:10 pm
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Name:
Leah "Arschkuh" LeBoeuf

Alter:
28 Jahre, 07. September

Herkunft:
Königreich Kambakka, Momoiro-Insel

Familie:
Buttercup LeBoeuf, Mutter
Leahs Mutter wurde in Kambakka geboren und übernahm irgendwann die Farm ihrer Eltern. Sie ist eine ruhige, gutmütige Frau und kümmert sich mit großer Hingabe um die Farm und ihre Familie.

Bessie LeBoeuf, Mutter
Leahs Mutter und ein wahrer Kampfstier. In ihrer Jugend war Bessie ein knallharter Rbell. Auf der Momoiro-Insel fiel sie in Emporios Ivankovs Hände und lernte eine neue Ansicht auf das Leben.

Uma LeBoeuf, Schwester
Die ältere jüngere Schwester von Bessie kommt auf ihre Mutter Bessie und war schon immer ein ungezähmtes Wildvieh. Jähzornig und aufbrausend fand sie ihre Bestimmung in der "Armee" Kambakkas.

Madonna LeBoeuf, Schwester
Die jüngste LeBoeuf-Schwester hat ein zartes, ruhiges Wesen. Sie ist liebenswert und gutmütig. Sie liebt den Glanz und Glamour Kambakkas Hauptstadt, will eines Tages jedoch die Farm übernehmen.







Fraktion:
Kopfgeldjäger
Seit Jahren im Geschäft, hat sich Leah mit den Jahren einen Ruf als erfahrener Kopfgeldjäger erarbeitet. Mit seiner Bar hat er einen Hot Spot für andere Kopfgeldjäger geschaffen, als deren Koordinator und Operator er fungiert.

Leah pflegt seit Jahren engen Kontakt zur Revolution. Obwohl er gelegentlich mit der Revolution zusammenarbeitet, unterstützt er ihre Ideale nicht. Einzig seiner Hingabe gegenüber Emporio Invakov ist geschuldet, dass Leah die Revolution nicht hintergeht.

Gruppe:
Black Bull Taverne | Besitzer
Offiziell betreibt Leah einen Treffpunkt für Kopfgeldjäger. Er sammelt Informationen und Aufträge und verteilt diese, koordiniert Gruppen von Kopfgeldjägern, organisiert Verbände und stellt Kontakte her. Es ist jedoch ein offenes Geheimnis, dass Leahs bereitwillig jedermann jede Information verkauft, die man zu bezahlen bereit ist.

Teufelsfrucht:
Raki Raki no Mi | Glücks-Frucht
Ermöglicht es per Berührung das Glück anderer zu stehlen und sich selbst hinzuzufügen.
Stiehlt Leah jemanden das Glück hat er eine Glückssträhne, wodurch ihm glückliche "Zufälle" ununterbrochen passieren, bis das Glück aufgebraucht ist. Im Gegenzug erfährt der Bestohlene ununterbrochen Pech, bis sich sein "Glück" wieder normalisiert hat. Die Dauer hängt bei beidem von der Schwere der glücklichen/unglücklichen Ereignisse ab.

Fähigkeiten:
#MOOkama KenMOO
Leah stammt von der Momoiro-Insel - die Insel der Transen - und erlernte dort das Okama Kenpou, den Kampfstil der Transen. Da er jedoch kein Transvestit ist, konnte Leah das Kenpou niemals wirklich meistern. Dennoch folgte er dem Okama Way of Life, wodurch sich über die Jahre seine eigene Abwandlung des Okama Kenpou entwickelte. Weniger elegant und eloquent, doch mit dem selben Feuer im Herzen!







Charakter:
Entspannt, gemächlich und gutmütig gleicht Leah in seinem Gemüt den Kühen, zwischen denen er als Kind auf einer Farm aufwuchs. Er ist ein beständiger Fels im Leben, dessen stoische Ruhe und Gelassenheit bis an den Rand von Trägheit und Realitätsentfremdung grenzen. Trotz seiner jungen Jahre hat Leah bereits eine Menge gesehen und erlebt, was den ohnehin schon in sich ruhenden Charakter Leahs weiter abgehärtet und gefestigt hat. Selbst die unglaublichsten und unmöglichen Dinge, sind für ihn nur eine Kleinigkeit, die er mit einem Nicken akzeptiert, als wäre es normal.

Wenn man die falschen Schalter bedient und es sich mit Leah verscherzt, kann er notfalls auch ganz schön auf die Kacke hauen. Dann gleicht er eher einem wütenden Stier. Wild, temperamentvoll und gefährlich. Von jetzt auf gleich kann Leah explodieren und scheut sich nicht davor exzessive Gewalt anzudrohen oder anzuwenden. Es reichen bereits unbedachte Kleinigkeiten, um ebenso kurzlebige wie hitzköpfige Ausbrüche auszulösen. Eine negative Aussage über Dinge, die Leah wichtig sind - zB. sein Schwein oder seine Bar - oder nur dreckige Schuhe können bereits genug sein. Meist sind diese Ausbrüche sofort wieder vorbei. Anders sieht es jedoch aus, wenn man Leahs fundamentale Ansichten ankratzt. Sollte sich jemand an etwas das ihm am Herzen liegt vergreifen - oder nur davon sprechen - oder sonst wie gegen Leahs Weltansicht und Moralvorstellungen angehen, zeigt Leah das er stets bereit ist sich die Hände dreckig zu machen. Wirklich dreckig. In solchen Fällen ist Leah äußerst nachtragend.

"Kleider machen Leute" und getreu diesem Motto hat Leah noch eine andere Seite. Extravagant, imposant und aufgedreht ist Leah ein Mensch der allein durch seine Erscheinung in Erinnerung bleibt. Der "Okama Way" ist die Basis auf der Leah seinen Lebensweg beschreitet und so ist er nicht nur ein treuer Freund bis in den Tod, sondern ebenso ein verrückter Spinner. Laut, schrill und hemmungslos ist Leah jemand, der sein Leben in vollen Zügen hemmungslos lebt. So folgt er stets seinem Herzen, seinen Gefühlen und seinen Gelüsten. Er tanzt und trinkt und singt und liebt und hasst aus ganzem Herzen.

Leah ist ein zutiefst einfühlsamer Mensch, der stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöten der Menschen um sich herum hat. Er versucht stets nach seinen Möglichkeiten denjenigen zu helfen, die seiner Hilfe benötigen. Auf Grund seiner recht eigenen Ansichten über die Welt, kann es jedoch durch aus zu Komplikationen bekommen. So vertritt Leah einerseits ein sehr klassisches und konservatives Rollenbild, andererseits befürwortet er es auch, alle Konventionen zu Klisches zu sprengen und seinen eigenen Weg zu gehen.

Obwohl Leah eigentlich sehr empathisch und hilfsbereit ist, so ist er am Ende des Tages nichts desto trotz ein sehr egoistischer Mensch. Zwar hat er nie eine formale Ausbildung genossen und ist entsprechend eher ungebildet, doch ist er keineswegs dumm. Zwar kein Genie, aber durchaus intelligent ist Leah sehr individuell und ich-bezogen. Gerissen, listig und skrupellos ist er nur denen treu, welche er schätzt und respektiert. Jene, die nicht seinem engen Kreis von Vertrauten angehören, tun gut daran ihm stets mit Misstrauen zu begegnen und auf sich selbst aufzupassen.

Leah ist ein sehr patriotischer Mensch und glühender Verehrer und Anhänger des Königreich Kambakka und Emporio Invakovs. Auch wenn er selbst weder der Revolution, noch ihren Anführer unterstützt, so steht er bedingungslos hinter den Idealen seines Königs und vertritt diese. Bedingungsloser Gehorsam gegenüber Ivankov ist somit eine Selbstverständlichkeit für Leah, welcher seinem König ohne zu zögern folgt. Nur auf das Wort Ivankovs hin, zeigt Leah der Revolution eine gewisse Treue gegenüber und verrät diese nicht, wie er es sonst ohne zu Zögern machen würde.

Auf Grund seiner Erziehung hat Leah ein paar Eigenheiten entwickelt. So spricht er stets in eleganter, poussierender Art und Weise und wandelt einzelne Worte beim sprechen ab und "muht" stattdessen. Dinge die er als positiv empfindet bezeichnet er als "schön", negative als "hässlich". Deshalb ist es Leahs größte Angst alt und hässlich zu werden. Deshalb sucht er nach der Quelle der Ewigen Jugend. Auch ist Leah auf seine Art und Weise religiös. So glaubt er nicht nur an Karma, sondern auch an das Schicksal und die Existenz einer Glücksgöttin, was angesichts seiner Teufelskräfte nicht einer gewissen Ironie widerspricht.


Vorlieben
- Alkohol
- Gutes Essen
- Kämpfen
- Körperpflege
- Milch
- Rindfleisch
- Schlägereien
- Schlangen
- Singen & Tanzen


Abneigungen:
- Alt werden
- Diskriminierung
- Dreck
- Friseure
- Insekten
- Unansehnliches
- Schlechtes Essen
- Schleim

Stärken
- Ausdauer
- Erfahrung
- Glück
- Ruhe
- Zähigkeit

Schwächen:
- Bestechlich
- Bildung
- Eitelkeit
- Extravaganz
- Gemächlich
- Glück
- Haare
- Nachtragend
- Reizbar
- Taverne


Ziele
Seit Emporio Ivankov nach Kambakka zurück gekehrt ist, sucht Leah die Quelle der ewigen Jugend.







Lebenslauf:
Geboren im Königreich Kambakka, auf der Insel Momoiro auf der Grand Line, wuchs Leah sowohl als Junge, wie auch als Mädchen auf. Durch die Teufelskräfte Emporio Ivankovs wurde Leahs Geschlecht bereits während seiner Kindheit mehrfach verändert, sodass sich nicht einmal Leah mehr daran erinnert, dass er als Mädchen geboren wurde. Seine Kindheit verbrachte Leah zusammen mit seiner Familie am äußersten Rand von Kambakka, wo seine Familie eine Farm bestellte. Auf dieser Farm lebte, lernte und arbeitete Leah bis in seine Teenager-Jahre. Kurz nachdem er volljährig wurde zog er zusammen mit seinen kleinen Schwestern in die Hauptstadt des Königreichs. Begeistert und fasziniert vom Glanz und Glamour des Lifestyles in der Hauptstadt entschlossen sich Leah und seine Geschwister dort zu bleiben. Zusammen mit Uma trat Leah während dieser Zeit der 'Armee' des Königreichs bei, wo er das Okama Kenpou erlernte. Da Leah jedoch keine wahre Transe ist, war es ihm nicht möglich das wahre Okama Kenpou zu erlernen. Obwohl sich Leah irgendwann dazu entschied sein Leben als Mann zu leben, hat er die Weisheiten und den Lebensstil, den Weg der Okama, nie vergessen und lebt ihn aus.

Wie viele andere Okama ebenfalls, traf es auch Leah schwer, als die Neuigkeiten, dass Emporio Ivankov von der Marine gefangen und in das Impel Down gebracht wurde, die Insel erreichten. Zusammen mit vielen anderen Okama verließ Leah die zweite Insel der Frauen, um sich auf zu machen, ihre Königin zu befreien. Er trat jedoch nicht der Revolution bei, die bekanntermaßen von Emporio unterstützt worden war, sondern versuchte mit einer Gruppe Okama auf eigene Faust die Befreiung Ivankovs in die Wege zu führen. Erst malig die Insel verlassend, musste Leah lernen das harte Leben auf See und an Deck eines Schiffes zu bewältigen. Recht ziellos segelten Leah und seine Companion über die Grand Line, auf der Suche nach Informationen die ihnen helfen würde, ihre Königin zu befreien. Monate vergingen, in denen die bunte Gemeinschaft von Insel zu Insel schippte, ehe sie schlussendlich in Water Seven an Land gingen. Dort erfuhren sie von Enies Lobby - der Insel der Weltregierung - und den Tarai, welche die Insel mit dem Marine Hauptquartier und dem Impel Down verband. In einem Versuch sich Zugang zu dem Tarai zu verschaffen wurde versucht die Insel erst zu infiltrieren und als dies nicht gelang, zu attackieren. Mit Leichtigkeit wurde der Angriff zurückgeworfen und als Angriff der 'Rebellion' abgestempelt. Nur wenige der Gruppe, Leah eingeschlossen, schafften es unerkannt zu fliehen. Die dezimierte Gemeinschaft löste sich auf, da keine Aussicht auf eigenmächtigen Erfolg mehr bestand.

Der eigene Stolz hinderte Leah daran, geschlagen wie ein räudiger Hund, doch noch der Rebellion beizutreten. Obwohl er Emporio Ivankov verehrte, so verfolgte er nicht mit dessem Eifer dessen Ideale. Entschlossen dennoch alles in seiner Möglichkeit zur Rettung Emporios zu tun, trat Leah mit der Revolution in Kontakt. In Folge einer Vereinbarung zwischen Leah und der Revolution, begann Leah als Kopfgeldjäger zu arbeiten. Nach Außen war Leah nur ein Kopfgeldjäger von vielen, der sich seinen Lebensunterhalt damit verdiente, gesuchte Verbrecher gefangen zu nehmen und auszuliefern. Nebenbei ließ er sich jedoch auch von der Revolution rekrutieren, wann immer diese seine Dienste gebrauchen konnten. Der eigentliche Zweck war jedoch, dass Leah sich einen Ruf als Kopfgeldjäger aufbaute, um so an Informationen der Marine zu gelangen die der Revolution unzugänglich waren. In der Hoffnung irgendwann auf Informationen zu stoßen, welche zu Invankos Befreiung führen würden, wurde Leah Teil des Informationsnetzes der Revolution, ohne der Revolution selbst beizutreten. Im Gegenzug erhielt Leah die Zusage, dass er sobald es soweit sei, bei der Befreiung des Okama-Königs dabei sein dürfe.

Um sich einen Ruf als Kopfgeldjäger aufzubauen reiste Leah zu erst in den North Blue, wo er plante sich dort einen Ruf als Rookie-Kopfgeldjäger aufzubauen. Schnell stellte der junge Mann jedoch fest, dass die örtlichen Verbrecher keine Herausforderung für ihn darstellten und er diese dank den Kampfkünsten seiner Heimat ohne große Probleme besiegen konnte. Auch wenn es ihm keinen Ruhm einbracht, so waren die Monate im North Blue nicht verschwendet gewesen. Als Leah, gemeinsam mit einer kleinen Gruppe anderer Kopfgeldjäger, eine der berüchtigsten Piratenbanden des North Blues attackierte, erkannte Leah das Teile der Gruppe in Wahrheit Agenten der Revolution waren. Kurzerhand hinterging er die anderen Kopfgeldjäger und attackierte diese. Durch seinen unerwarteten Seitenwechsel gewannen die Piraten die Überhand und konnten alle Kopfgeldjäger überwältigen. Auch wenn sich Leah schwer verwunden lassen musste, um die Niederlage glaubhaft zu machen, so erhielt er zum Dank ein besonderes Geschenk: eine Teufelsfrüchte. Glaubten die Piraten die Gerüchte um diese geheimnisvollen Schätze nicht, so wusste Leah dank Emporio Ivankov von den unglaublichen Fähigkeiten, die diese Früchte einem verliehen. Ohne zu zögern griff er zu und nahm die Frucht an sich und ein paar Monate verletzungsbedingte Ruhepause in Kauf.

Mit gebrochenen Knochen, Schnittwunden und neuen Teufelskräften machte sich Leah auf, sich einen Ort zu suchen, an dem er genesen konnte. Auf der Insel Rubeck fand Leah einen solchen Ort, eine heruntergekommene und zwielichtige Taverne in einem ebenso heruntergekommenen und zwielichtigen Dorf am Rande der Insel. Während Leah in der Bar seine Wunden pflegte und seinen Möglichkeiten entsprechend aushalf, um Kost und Logis zu bezahlen, versuchte er sich daran herauszufinden, was für Kräfte die Teufelsfrucht ihm verliehen hatte. Zu seinem Verdruss musste er feststellen, dass er scheinbar keinerlei Kräfte vorzuweisen hatte, außer den Verlust der Fähigkeit zu schwimmen. Er wurde jedoch darüber hinweg getröstet dadurch, dass Leah zum ersten Mal realisierte wie viele Menschen das angenehme Finster einer düsteren Bar aufsuchten und wie sich nach ein paar Krügen Bier ihre Zungen lösten. In den paar Monaten die er seine Wunden leckte und hinter der Theke arbeitete sammelte Leah so viele Informationen wie noch nie bisher, sowohl hilfreiche wie auch weniger hilfreiche. Als er wieder soweit gesund war, dass er reisen konnte, wusste er, was sein Ziel war.

Um die Idee, die ihm vorschwebte, zu realisieren, reiste Leah wieder zurück auf die Grand Line. Ein gefährliches Unterfangen könnte man meinen, doch für Leah keine Herausforderung, war er es doch bereist gewöhnt auf den unvorhersehbaren Gewässern des Piraten Grabs zu segeln. Ein unvorhersehbarer Sturm brachte ihn jedoch schnurstracks vom Kurs, sodass es viele Monate dauerte, ehe Leah es zurück nach Water Seven schaffte. Die Insel, wo er einst einen herben Rückschlag hinnehmen musste, sollte nun der Ort seiner Wiedergeburt sein. Schnell fand Leah Anschluss an die örtliche Gruppe von Kopfgeldjägern, namentlich die Franky Family. Auch wenn Leah nie Teil der Gruppe wurde, so erarbeitete er sich schnell seinen eigenen Platz in der Stadt und verdiente sich seinen Teil an den Kopfgeldern, welche die Insel besuchten. Schon bald darauf war auch Leahs Name in der Stadt und Umgebung bekannt, war er doch ein ebenso schriller Vogel wie erfolgreicher Kopfgeldjäger. Dank der Schiffswerften mangelte es nie an Arbeit, was es Leah ermöglichte ein kleines Vermögen anzuhäufen. Kaum hatte er dieses Vermögen zusammen, investierte er es auch bereits: Er lies sich von den Zimmermännern der Galeera Company ein seetüchtiges Schiff zusammenbauen, welches als schwimmende Taverne fungierte. Mit ein paar angeheuerten Matrosen verließ Leah an Bord seines eigenen Schiffes Water Seven.

Obwohl er mit noch nicht einmal Mitte 20 einen sehr jungen Captain abgab, verliefen seine Reisen gut ab. Zunächst blieben Leah und seine Mannschaft in den Gewässern von Water Seven, St. Popura, San Fardo und Pucci. Diese waren ihnen bekannt und so konnte die Mannschaft sich aneinander gewöhnen und lernen, zusammen zu arbeiten. Auch war es Leah so möglich eine erste Grundlage an Trinkbaren zu besorgen, um seine Bar zu bestücken. Als die Crew dann soweit war, begannen sie in Richtung Rivers Mountain zu segeln. Zielort: Whiskey Peak. Offiziell plante Leah den dort gebrauten und berühmten Whiskey zu erstehen, jedoch auch um sich der dort ansässigen Gruppe Kopfgeldjäger anzuschließen und diese für seine Zwecke zu benutzen. Dazu kam es doch nicht, da sie Whiskey Peak nie erreichten. Von einer nahen Winterinsel brachte ein furchtbarer Wirbelsturm das Schiff vom Kurs ab und beschädigte es schwer. Noch im Sturm erlitt Leahs Schiff auf einer ihm unbekannten Insel Schiffbruch. Leah, scheinbar von der leibhaftigen Glücksfee beschützt, überlebte als einziger, durch unverschämt glückliche Zufälle, unverletzt und ohne einen Kratzer das Unwetter, während jeder seiner Bande ums Leben kam.

Auf einer unbekannten Insel gestrandet, war es nur eine Frage der Zeit bis Leahs Vorräte zur Neige gehen würden, weshalb er sich auf machte, die Insel zu erkunden. Schnell musste er feststellen, dass die Insel unbekannt, jedoch nicht unbewohnt war. Wilde Bestien hausten im Dschungel der Insel, Bestien die selbst der nicht all zu gebildete Leah als Dinosaurier wieder erkannte. Natürlich hatte er bereits Gerüchte von Inseln gehört, an denen die Zeit selbst stehen geblieben sein soll, doch obwohl er die Grand Line raus und runter gereist war, hatte er sich nie geträumt selbst auf eine dieser Inseln zu treffen. Es gelang Leah nicht sein Schiff zu reparieren, weshalb er die Insel nicht verlassen konnte. Wochenlang hauste er im Dschungel, wie ein Wilder. Er musste weder Hunger, noch Durst leiden. Im Urwald gab es reichlich essbarer Tiere und es regnete beinahe ununterbrochen, sodass sich Leah problemlos Regenwasser zum trinken auffangen konnte. Da einige Fässer den Sturm überstanden hatten, gab es sogar Alkohol zu trinken. Menschen traf Leah in dieser Zeit keine, weder lebten welche auf der Insel, noch legte irgendwo ein Schiff an. Die Flucht von der Insel schaffte Leah durch Glück im Unglück. Als er zu seinem gestrandeten Schiff ging, um sich etwas zu trinken zu besorgen, erblickte Leah ein wahrhaft gigantisches Schwein, welches im Begriff war, das Wrack zu durchwühlen.

Das Schwein war groß. Und es war grün. Größer und grüner als jedes Schwein, das Leah je gesehen hatte. Mit Leichtigkeit hätte das Schwein sein Schiff selbst im seetüchtigen Zustand überragt und umherwerfen können, wie ein Spielzeug. Den Großteil des Schiffes hatte das Schwein bereits zerlegt, lediglich der Hauptraum, welcher fast das gesamte Deck ausgemacht und als Bar gedient hatte, war noch wirklich intakt. Der Kopf des Schweins steckte im Bauch der Reste des Schiffes, wo es sich offensichtlich an den dort gelagerten Fässern gütlich tat. Erbost über den dreisten Diebstahl attackierte Leah das Riesenschwein und es brach ein wütender Kampf aus, in welchem sich Leah und ein betrunkenes Riesenschwein gegenseitig vermöbelten. Geschunden blieb Leah allein mit den Trümmern und kümmerlichen Resten Alkohol am Strand zurück. Das nicht minder verwundete Schwein schwankte, vor den ungläubigen Augen Leahs, taumelnd in die Flutet des Meeres, wo es untertauchte und verschwand. In den folgenden Tagen musste Leah immer wieder das Schwein abwehren, welches es offenbar Gefallen am Alkohol gefunden hatte und versuchte, nun auch die letzten Reste zu stehlen. Am Ende brachen sie beide völlig erschöpft am Strand zusammen, nicht in der Lage, auch nur noch einen Finger zu rühren. So freundete sich Leah mit dem grünen Riesenschwein an, welches er auf den 'Mama Hawk' taufte. Dank Mama Hawk gelang Leah endlich die Flucht von der Insel. Im Gegenzug für die letzten Fässer Alkohol lies sich das Riesenschwein die Reste von Leahs Schiff auf den Rücken bugsieren, eine Aufgabe für die Leah über einen halben Monat benötigte. Und auf das Versprechen hin, dass er ihr den köstlichsten Alkohol überhaupt besorgen würde, lies Mama Hawk Leah ebenfalls aufsitzen und schwamm mit dem Wrack auf dem Rücken von der Insel davon.

Das Erfolgsduo Leah und Hawk war geboren. Nachdem Leah zurück in der Zivilisation war und sein Versprechen gegenüber seiner Partnerin eingehalten hatte, machte er sich auf sich sein Leben zurück zu erarbeiten. Mama Hawk erwies sich als riesengroßes schwimmendes Schwein als das perfekte Transportmittel auf See. Bezahlbar in Alkohol war das Riesenschwein jederzeit bereit Leah von einer Insel zur nächsten zu bringen. Wie er erfuhr, gehörte Mama Hawk zu einer ausgestorbenen Rasse von Schweinen, welche nicht nur schwimmen konnten, sondern auch die Magnetströme der Grand Line wie ein Log Port lesen konnte. Doch das Schwein war nicht nur ein billiger, wenn auch betrunkener, Schiffsersatz, sondern ein treuer Gefährte und Mitstreiter obendrauf. Das grüne Riesenschwein war die perfekte PR für Leah, der bald für sein Haustier bekannt war. Entsprechend gelang es Leah schnell zu Geld zu kommen, was sowohl an seinem unfreiwilligen Training auf der unbekannten Urzeitinsel lag, als auch an der Tatsache, dass Mama Hawk die meisten Piraten schlicht weg platt drücken konnte. Mit dem Geld lies Leah das marode Wrack seines ehemaligen Schiffes ersetzen. Stattdessen ließ er eine richtige Bar, ein Gebäude aus Stein mit entsprechenden Schnallen auf Mama Hawks Rücken befestigen. Kaum war dies geschehen, eröffnete Leah die 'Black Bull Taverne'.

Diesmal in großer betrunkener Begleitung, reiste Leah wieder einmal über die Grand Line. Mama Hawk war besser als jedes Schiff, schneller und mit automatischer Unwetter-Vorwarnsystem. Selbst viele der gefährlichen Seemonster wagten es nicht, sich dem grünen Ungetüm entgegen zu stellen. Erreichten sie eine Insel, vergrub sich das Tier in den Boden um zu schlafen und kam nur hervor, um Alkohol nachzufüllen oder wenn es weiter ging. Geschichten von Leahs Taverne auf dem schwimmenden Schwein waren bald überall zu hören und seine kleine Taverne entwickelte sich zu einer regelrechten Attraktion und einem Treffpunkt allerlei Gestalten. Mit der Zeit entwickelte Leah ein überschaubares, aber weitläufiges Netzwerk von Informanten, wodurch seine Bar nicht nur für Schaulustige und Trinker interessant wurde. Kopfgeldjäger, Piraten und selbst die Marine tauchte auf. Jeder der Informationen brauchte und bereit war zu bezahlen, fand sich, wenn möglich, irgendwann in Leahs trautem Heim wieder.

Die Berühmtheit und Beliebtheit von Leahs Bar erwies sich als Segen, ermöglichte es ihm dies, seinen einstigen Vertrag mit der Revolution zu mehr als nur vollsten Zufriedenheit zu erfüllen. Das Emporio Ivankov aus dem Impel Down verschwunden wusste man bereits, doch niemand wusste, wo sich der König der Transen aufhielt. Mit seiner Taverne jedoch, da war sich Leah sicher, würde er der erste sein, der seinen Aufenthaltsort in Erfahrung bringen würde. Auch persönlich brachte sie ihm Erfolg, erfuhr Leah über eine Beschreibung seinerseits, welche Kräfte seine Teufelsfrucht ihm damals verlieh und damit den Grund, weshalb er als einziger seinen Schiffbruch überlebte. Mit Feuereifer reiste er herum, immer auf der Suche. Dann geschah das Undenkbare: Krieg. Die Schlacht bei Marine Ford veränderte die Welt grundlegend. Die Legende Whitebeard war tot! Doch noch wichtiger: Emporio Ivankov war aus der Versenkung wieder aufgetaucht! Wie gebannt hatte Leah die Übertragung des Krieges verfolgt, hatte zusammen mit den anderen Gästen die Beben Whitebeards gespürt, während sein Blick auf den Bildschirm klebte. Zweifelsohne, dies war der König. Gemischte Gefühle entstanden in ihm. Doch all dies war zweitrangig und wie so viele andere Okama auch, setzte Leah sofort Kurs in Richtung Heimat. Er traf alte Bekannte wieder, seine Familie, einstige Gefährten mit denen er auszog um Emporio zu retten. Und nun war dieser frei! Nach so vielen Jahren war er frei! Zum ersten Mal seit der Eröffnung seiner Taverne, war Leah am Ende der Feier restlos trocken. Kein Tropfen lag noch in seinem Lager. Und so fuhr er von dannen, auf der Suche nach dem besten Alkohol der Welt. Und Informationen für seinen König.







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