Laurence Nishikata



 

 

 Laurence Nishikata

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BeitragThema: Laurence Nishikata   Sa Feb 17, 2018 7:27 pm

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Name:
Eine unheimlich komplizierte Geschichte, die gerne auch mal ein Kopfschütteln hervorruft. Wenn die Erinnerungen ihn und die Hafenarbeiter, die ihn damals aufgelesen haben, nicht trügen, so wurde er von den beiden Vollidioten die ihn zurückgelassen haben mit Nishikata-san angesprochen. Da die Behörden nun nicht wussten, ob das ein Vor- oder Nachname ist, hat sein Ziehvater, bei dem er untergebracht wurde, ihn Laurence getauft. Was im Übrigen der Name seiner Tochter geworden wäre, wäre sie männlich.

Alter:
Wenn er richtig mit seiner Einschätzung liegt, circa mit drei Jahren zurückgelassen worden zu sein, dann müsste er jetzt ziemlich exakt 24 Jahre alt sein. Steht mittlerweile auch in seinen Papieren, wobei er sich relativ zufällig den 12. Mai als Geburtstag gewählt hat.

Herkunft:
Laut Erzählungen sollen die beiden Schwachköpfe, mit denen er damals angereist war, von Wano Kuni stammen. Ob und inwiefern das zutrifft ist und ob es auch auf ihn selber zurückzuführen ist, ist Laurence aber ziemlich schnuppe. Aufgewachsen ist er im Hafenbezirk von Dress Rosa, bis er sich vor drei Jahren auf ein Handelsschiff geschmuggelt hat und auf Water Seven rausgeschmissen wurde. Aktuell befindet er sich, bedingt durch seine Arbeit, auf dem Sabaody Archipel.

Familie:
Constantin McDowell | 47 | Hafenarbeiter auf Dress Rosa
Der Mann, der ihn kurz nach der Geburt seiner eigenen Tochter und dem Tod seiner Frau bei sich zuhause aufgenommen hat. Ein simpler Mann, aber gerecht. Er hat Laurence und seine Tochter Mani immer gleich behandelt, auch wenn sie mal in Schwierigkeiten steckten. Bedingt durch einen Arbeitsunfall kann er nur noch körperlich leichten Tätigkeiten nachgehen und sitzt deshalb im Büro und koordiniert ein wenig in der Logistik.

Mani McDowell | 21 | Vermutlich Hausfrau oder Konditorin
Mani hatte im Gegensatz zu ihrem Vater immer einen leichten Hang zur Dekadenz,  wenn dieser sich auch nicht wirklich in ihrem Geschmack für Männer geäußert hat. Nachdem Laurence verkündet hat, dass er sich nach der Abreise seines Meisters selber in der Welt umsehen möchte, hat sie ihm zum Abschied einen Zupfkuchen gebacken. Wenn sie noch nicht geheiratet hat und Kinder großzieht, dann ist sie vermutlich als Konditorin tätig. Wäre auch eine Verschwendung wenn nicht.

Lin Xian | 58 | Panda-Mink und Kampfmönch
Lin würde ihm vermutlich deftg den Hintern versohlen, wenn er wüsste dass Laurence ihn insgeheim ein Onkelchen nennt, aber das ist die beste Möglichkeit ihre Beziehung irgendwie zu beschreiben. Nach mehreren fatalen Niederlagen und ernsteren Wunden aus Kneipenschlägereien hat er ihn während seines dreijährigen Aufenthalten aus Dress Rosa unter seine Fittiche genommen und ihn im Kampf geschult. Was viele nicht wissen: Unter seinem Bambus-Hut versteckt sich eine kahle Stelle – Ein Mitwissen, für das Laurence schon etliche Prügel einstecken musste.







Fraktion:
Da Laurence keine Ahnung hat ob bereits ein Steckbrief samt Kopfgeld von ihm existiert, bezeichnet er sich selber gerne als Zivilist. Auch wenn seine Art und Weise an Geld zu kommen nicht gerade als konventionell zu beschreiben ist. (Tritt im Inplay den Heart-Piraten bei)

Crew / Profession:
In dieser Hinsicht hat er sich eigentlich bisher immer alleine durchschlagen können. Da er sich selber als "freiberuflichen" Spion bezeichnet, nahm er bisher in der Regel gut dotierte Aufträge in irgendwelchen Spelunken an und führt sie auch zumeist alleine aus. Da sein letzter Auftrag allerdings ziemlich in die Hose ging, ist ihm der Gedanke sich diesbezüglich neu zu orientieren nicht gerade fremd. Ob er sich nun zu Piraten oder Kopfgeldjägern gesellt, gegen juristische Amnesie der Marine beitritt oder sich ohne wirkliche politische Agenda der Revolution anschließt, das ist ihm ziemlich egal. Zudem kann er mittlerweile einigermaßen gut kochen, das hat er einer Mischung aus eigenem Interesse und dem Unstand zu verdanken, dass die Verkleidung als Koch die höchsten Erfolgschancen bietet, wenn man eine Organisation infiltriert.

Kopfgeld:
Nach seinem mit Kollateralschäden vermasselten Auftrag, der leider das Ausspionieren einer Weltregierungsstelle beinhaltete, hat man ein Kopfgeld von 75 Millionen Berry auf ihn gesetzt, weil man davon ausgeht er würde unter einer Decke mit der Revolution stecken. Davon weiß Laurence allerdings noch nichts.

Teufelsfrucht:
Auf Dress Rosa ist Laurence schon so manch einem Teufelskraftnutzer über den Weg gelaufen und hat auch schon einen Blick auf die Geschäfte der Doflamingo-Familie erhaschen können, aber bisher hatte er noch keine Lust sich die Mühe zu machen so eine Frucht in seinen Besitz zu bringen, geschweige denn eine zu verzehren... Mal davon abgesehen, dass die Dinger echt scheußlich schmecken sollen.

Fähigkeiten:
Da Laurence aufgrund seiner Körpergröße von 1,68m nicht gerade der simple Einstecker oder Austeiler ist, hat er sich nach mehreren missglückten Kneipenschlägereien in seiner Jugend einen Speer zugelegt, mit dem er sich zu Beginn selbst trainiert hat, ehe ein griesgrämiger alter Pandamink sich für einige Jahre auf der Insel niedersetzte und ihn (nach einer erneuten bitteren Niederlage) unter seine Fittiche nahm. Ob er das nun aus Langeweile oder Altruismus gemacht hat, das weiß Laurence bis heute nicht – Aber trotz etwaiger Auseinandersetzungen mit seinem Bambushut tragenden Meister muss er zugestehen, dass sein Training mehr als Früchte getragen hat. Auch wenn ihm die Beulen und blauen Flecken auf ewig in Erinnerung bleiben werden, so hat er seinem harten und (meist einseitig) disziplinierten Training zu verdanken, dass er seit jeher keine einzige Schlägerei mehr verloren hat. Durch die Lehren seines Meisters ist er ein auch im Angesicht der Neuen Welt mehr als adäquater Anwender der beiden Hakis geworden und hat neben seinem verfeinerten Umgang mit dem Speer auch den ein oder anderen Trick des Kung-Fus verinnerlicht, primär weil das Verlassen auf eine Waffe in den Augen des Panda-Minks eine nicht zu übersehende Schwäche darstellte.

(Zudem besitzt er, in Absprache mit dem Team, die Veranlagung zum Königshaki, welches er aber noch nicht freigesetzt hat)






Charakter:
Da Laurence in simplen Verhältnissen und zumeist unter simplen Menschen aufgewachsen ist, hat er recht viele Charaktereigenschaften dieser übernommen. Er hat kein Problem damit, den Menschen seine Meinung auf’s Auge zu drücken wenn es notwendig ist, hat wenig Interesse daran sich bedingungslos herumkommandieren zu lassen und hört bisweilen gerne auch mal auf die Heuristik, auch wenn er das nicht zwangsläufig als etwas Negatives betrachten würde. Auch wenn er nie wirklich die Lust am forschen oder studieren hatte, so würde er sich selber nicht als dumm oder unintelligent bezeichnen, auch wenn er relativ schnell die Lust an Dingen verliert, die ihm selber keinen Vorteil bringen. Wenn er nicht viel getrunken hat ist er kein Mann vieler Worte, hat bisweilen aber auch kein Problem damit sich die Belange anderer Menschen anzuhören, solange diese es nicht als selbstverständlich ansehen ein Ohr geschenkt zu bekommen. Er mag es sich die Dinge eher anzuhören als sich in den Mittelpunkt zu drängen und macht sich meistens lieber selber ein Bild von Umständen und Personen, einfach weil er den Schilderungen anderer nicht gerne undifferenziert vertrauen möchte. Er pflegt gerne ein kühnes Auge für Details, insbesondere beim Zuhören und in seiner Tätigkeit als Spion, zu welchem Zweck er sich diese Charaktereigenschaft auch angeeignet hat. Um so wenig in die Belange seine Auftraggeber hineinzugelangen wie möglich, verlangt er neben einer Anzahlung und Informationen bezüglich seiner Ziele meistens nichts weiter als einen persönlichen Wertgegenstand, damit er sich sicher gehen kann, dass er seinen Auftraggeber auch im Falle eines Verrates zurückverfolgen kann. Er mag es nicht, wenn man offen mit dem Vertrauen anderer umgeht und verachtet es, wenn man aus niederen Beweggründen handelt – Ein Grund, aus dem er schon den ein oder anderen Auftrag abgelehnt hat. Als Raucher steht er auch nicht darauf, wenn man ihm die Gefahr des blauen Rauches näherbringen möchte und obwohl er sich selber eigentlich fast immer unter Kontrolle hat, können diejenigen die ihn als „klein“ bezeichnen in der Regel damit rechnen, einen mit Rüstungshaki überzogenen Lederstiefel in der Magengrube zu haben.

Vorlieben
❦ Genüsslicher Alkoholkosnum
❦ Eine volle Schachtel Zigaretten
❦ Anspruchsvolle Arbeit
❦ Eine gute Kneipenschlägerei
❦ Schwarzer Kaffee
❦ An seinen Kochkünsten arbeiten

Abneigungen:
⚔️ Gesprächspartner mit zu viel Sozialkompetenz
⚔️ Selbstgefälligkeit
⚔️ Süßigkeiten
⚔️ Kinder
⚔️ Lebensmittel verschwenden
⚔️ Klein genannt zu werden (!)

Stärken
+ Adäquater Nahkämpfer
+ Nutzen des Hakis
+ Flink & Wendig
+ Guter Koch & Spion
+ Putzfimmel

Schwächen:
- Kann nicht viel einstecken
- Außerhalb des Nahkampfes nutzlos
- Nicht übermäßig ausdauernd (Raucher)
- Relativ apathischer Eindruck
- Starke Komplexe bezüglich seiner Körpergröße

Ziele
In dieser Hinsicht ist Laurence einfach nur unambitioniert – Er möchte, wenn möglich, das siebzigste Lebensjahr ohne fatale Verletzungen oder Demenz erreichen. An was anderem hat er kein Interesse, außer seinem Meister irgendwann einmal all die Beulen und Knochenbrücke heimzuzahlen, die er während seines Training erlitten hat.






Lebenslauf:

Geboren wurde Laurence, mehr oder minder durch Mutrmaßungen, Feststellungen und Einschätzungen, im isolierten Land der Samurai auf Wano Kuni, wuchs dort drei jahre auf und wurde anschließend – aus keinen begreifbaren Gründen – von zwei angeblichen Samurai auf Dress Rosa zurückgelassen, wo er anschließend von den Behörden in die Obhut des Hafenarbeiters Constantin McDowells gegeben wurde, der ihn auch in den Gassen des östlichen Hafens aufgelesen hatte. Genau so wie unerklärt das Auftauchen zweier Samurai auf Dress Rosa war, desto egaler wurde es dem jungen Laurence, bis er seine Herkunft eigentlich vergessen hatte. Das einzige, was ihn heute noch an sein doch eher unübliches Schicksal erinnert, ist ein kleiner orientalischer Dolch, auf dem neben dem Wortlaut „Tanto“ noch einige unleserliche Zeichen eingraviert wurden, welcher sich nun aber in der Obhut seines Meisters befindet. Bis zum Auftauchen der Donquixote Familia verlief das Leben des Burschen eigentlich auch recht ereignislos, wenige Jahre später begann er dann allerdings für eben jene Familie im Kolosseum zu arbeiten, wenn auch nur als Aushilfe und nicht wirklich als Sicherheitskraft, trotzdem ließ sich die Bezahlung sehr gut sehen.

Da er sich bereits in der Schule oftmals blöde Sprüche zu seiner doch recht geringen Körpergröße anhören musste, nahm er sich in diesem neuen Lebensabschnitt fest vor, sich eben solche Sprüche nicht mehr gefallen zu lassen. Er fing an sich ein wenig für Kampfsport zu interessieren, und als schließlich der erste Witz auf seine Kosten gefallen war, haute er eben jenem Arbeitskollegen ohne Zurückhaltung die Faust auf die Nase, sodass er anschließend selber Prügel von seinem Vorgesetzten erhielt, anschließend aber nie mehr mit Kommentaren zu seiner Körpergröße zu kämpfen hatte. Zumindest war das auf der Arbeit im Kolosseum der Fall, ganz anders sah die Sache in den Kneipen und Tavernen aus, die er mit Beginn seines achzehnten Lebensjahres regelmäßig aufsuchte. Da in ihnen kaum Regeln galten und oftmals die Kämpfer aus dem Kolosseum sich dort aufhielten, dauerte es nicht lange bis Laurence seinen Platz gezeigt bekam und nicht viel später unfreiwillig den Titel des „Rotzlöffel von Carta“ auf’s Auge gedrückt bekam, eben jener Stadt Dress Rosas, die er seine Heimat nannte. Ungeachtet der blauen Augen und Flecken, besorgte er sich zum nächstbesten Zeitpunkt am Hafen einen Speer, fest entschlossen es den Schlägern aus der Kneipe heimzuzahlen. Gesagt getan, rammte er einem seiner Feinde in einem guten Augenblick den Speer in die Schulter, nur um anschließend von einer Gruppe von sechs Kollosseums-Kämpfern zusammengeschlagen, bespuckt und anschließend hoch hinaus aus der Taverne geschmissen zu werden, wo er mit dem Gesicht voran auf dem harten Pflasterboden zum Halten kam.

Aufwachen tat er anschließend in einem fremden Bett in einer fremden Hütte mit einer fremden Architektur und einem fremden Lebewesen, welches mit Bambushut auf dem Kopf und einem Weizenhalm im Mund auf einem Schaukelstuhl saß und mit verschränkten Armen zu schlafen schien. Seine Wunden und Verletzungen waren allesamt behandelt und bandagiert worden, sein Speer lehnte in zwei Teile gebrochen an einer freien Stelle im Zimmer an einer Wand. Da Laurence dem Empfinden nach keine Knochenbrücke erlitten hatte, schaffte er es sich nach einigen Minuten der Gedankenfindung aus dem Bett zu erheben, war jedoch ob des Anblickes eines... Tieres auf einem Schaukelstuhl sowohl neugierig als auch leicht verstört, sodass er langsam zu dem schlafenden Wesen humpelte und ihm den Bambushut aus dem Gesicht hob, wobei er ihn allerdings aus den Fingern verlor und anschließend fallen ließ, sodass an der vorherig bedeckten Stelle auf dem Kopf nun nackte Haut statt Fell zu sehen war. Viel von dieser Erkenntnis hatte er allerdings nicht, da er wenige Momente später auch schon einen in eine schwarze Aura umhüllten Fuß in seiner Magengrube wiederfand, welcher ihn durch die Hauswand katapultierte und in das berühmte Sonnenblumenfeld des Inselstaates beförderte, woaufhin er – erneut – das Bewusstsein verlor und – erneut – in dieser fremden Hütte aufwachte, auch wenn das komische Tierwesen diesmal nirgendwo zu sehen war.
Mehr schlecht als Recht schaffte der Hausherr es im Verlauf des Tages dem verstörten und verwirrten Laurence zu erklären, dass er kein sprechender Bär sondern ein Panda-Mink war, welcher sich von einer misteriösen Insel namens Zou aus auf die Suche nach jemanden gemacht hatte und nun für einige Jahre auf Dress Rosa verbringen wollte, um Erfahrungen in der Welt der Menschen sammeln zu können. Laurence selber hatte aber eher Interesse an der Kampfkraft des Minkes, woraufhin dieser ihm eröffnete, dass er in seiner Heimat ein Kung Fu Dojo führte, in welchem er jungen Schülern seine Kampfkunst lehrte und sie somit auf den Kampf vorbereitete, sollten sie jemals Feinde in ihrem Land antreffen oder selber die Segel hinaus auf das offene Meer setzen wollen. Und nach mehrfacher Nachfragerei, Nerverei und dem Mittel der Erpressung anlässlich der kahlen Stelle auf dem Kopf des Minkes, akzeptierte der Panda-Mink ihn widerwillig als seinen Schüler, mit der Gegenleistung, dass er ihn für so ziemlich alles einsetzen durfte, was ihm in den Sinn kam – Was erfahrungsgemäß in den darauffolgenden drei Jahren kochen, putzen und Besorgungen aller Art beinhaltete. Und somit begab Laurence sich in einen Zeitabschnitt voller Schmerzen, Fasten und Raufereien, weil der eine nicht klein und der andere nicht glatzköpfig genannt werden wollte. Am Ende des Liedes, welches über drei Jahre gesungen wurde, wurde aus dem Rotzlöffel von Carta allerdings ein mehr als Adäquater Speer- und Nahkämpfer, dem zudem mit Fleiß und Schmerz die Handhabung der beiden Haki-Arten eingeprügelt worden war. Zumindest hat Laurence seitdem keine Kneipenschlägerei mehr verloren, auch wenn er seinen Job im Kolosseum los war und selber zu faul war, mal an einem offiziellen Turnier teilzunehmen.

Als der Tag des Abschiedes schließlich näher kam und der glatzköpfige Lin Xian ihm eröffnete, dass er nun bald in seine Heimat aufbrechen wollte, entschloss Laurence sich ebenfalls dazu Dress Rosa zu verlassen, auch wenn er dem Mink in erster Linie eigenlich nach Zou folgen wollte. In einer ehrlichen, aber doch recht unüblichen Ansprache eröffnete der Panda ihm allerdings, dass er auf Zou noch nicht willkommen war, auch wenn er das weshalb nicht eruierte. Im Tausch für Laurences Tanto gab er seinem Schüler in einer letzten Geste eine Vivre Card in die Hand und ermahnte ihn, seine Warnung ihm nicht zu folgen ernst zu nehmen, da er sonst den Abschluss seiner Suche behindern würde. Er solle zuerst auf die Grand Line reisen, sich selber austesten, Vertraute finden und dann als neuer Mann zurückkehren, um ihn auf Zou erneut zu treffen. Erst dann sei seine Ausbildung vollkommen abgeschlossen und er könne das Tanto erneut in seinen Besitz nehmen. Laurence selber hielt das mehr für eine melancholische Ansprache, die ihn davon abhalten sollte vor ihm auf Zou anzukommen und ihn dort mit seiner kahlen Stelle zu konfrontieren, aber am Ende akzeptierte er den Willen seines Meisters und schmuggelte sich wenige Tage später in einer Nacht-und-Nebel Aktion statt auf das Schiff des Minkes auf ein Handelsschiff, welches ihn schließlich auf den ersten Teil der Grand Line brachte und auf Water Seven rausschmiss, nachdem er einen doch nicht ganz unoffensichtlichen Teil ihres Proviantes verspeist hatte.

Es dauerte nicht lange, da war Laurence auch schon mit Geldproblemen konforntiert, sodass er sich zuerst als Tagelöhner nützlich machte, anschließend jedoch eine Stelle als Aushilfskoch in einem recht ansehnlichen Restaurant fand, in dem er zumindest so viel verdiente, dass er sich über Wasser halten konnte.  Als dann jedoch ein pöbelnder Kunde im Restaurant auftauchte und ihn als kleinen Wicht beschrieb der nicht kochen konnte, war es schnell vorbei mit dem klassischen Arbeitstag des jungen Mannes, auch wenn er ob der Gewaltanwendung rausgeschmissen wurde und somit wieder genau dort stand, wo er angefangen hatte. Einer der anderen Kunden zeigte sich aber von seiner Kampfstärke leicht beeindruckt und suchte ihn wenige Stunden später in einer Kneipe auf, um ihm ein Angebot zu machen: Er sollte einige Papiere einer anderen Schiffswerft in seinen Besitz bringen, ihm vorlegen und dafür eine Entlohnung von 500.000 Berries erhalten unter der Klausel, dass der gezahlte Betrag sich verdoppeln würde, wenn er unbemerkt bleibt und somit erneut einsetzbar wäre. Gemacht getan, verbrachte Laurence die nächsten zweieinhalb Jahre als Spion in fremden Werften und scheffelte unter der Indentität eines Koches mit dem Namen Norton mehrere Millionen Berry, ließ sich von diesem Geld einen besonderen Speer aus Edelstahl fertigen und bezahlte zu guter letzt eine First Class Suit auf einem Luxussegler in Richtung Sabaody Archipel, um sich von seinem restlichen Geld dort im Freizeitpark und der Human Auction zu vergnügen – Auch wenn er nur scherzhaft behauptete, er wolle sich dort eine junge Dame erwerben.

Als dieser Spaß jedoch vollendet war und Laurence noch etwas Geld in der Tasche hatte, da er vor lauter Abscheu die Human Auction verlassen hatte, wusste er nicht mehr wirklich viel mit sich anzufangen und hielt bereits nach einer Möglichkeit ausschau, wieder in die Neue Welt zu gelangen, wurde allerdings von einem ominösen Mann im schwarzen Anzug aufgehalten, welcher ihn in eine nahegelegene Kneipe einlud. Wenn auch nur aus reiner Neugier, kam Laurence der Bitte unkommentiert nach und unterhielt sch einige Zeit mit dem Mann, ehe dieser sich als Agent der Revolution zu erkennen gab und ihm offenbarte, auf Water Seven durch seinen ehemaligen Auftraggeber von seinen Fähigkeiten gehört zu haben. Er schlug ihm vor, ihn im Gegenzug für die Vernichtung wichtiger Dokumente über die Revolution, welche sich in einem Büro der Weltregierung auf Grove 12 befanden, in die Neue Welt zu bringen und ihn dort entweder für die Revolution zu gewinnen, oder ihn zumindest mit einer passablen Entlohnung für die Umstände zu entschädigen. Da Laurence ohnehin plante zurück in die Neue Welt zu gehen, da der Großteil der schlimmsten Generation bereits dorthin aufgebrochen war und die See um das Archipel herum dadurch nun auch sicherer geworden war, nahm er den Auftrag an und erhielt von seinem Gegenüber eine Taschenuhr mit einem Bild von einer Frau und ihrem Kind, welche lächselnd in die Fototeleschnecke winkten. Eine Nachfrage stellte er nicht, da er sich dachte dass es sich dabei um seine Familie handelte, aber dennoch wagte er zu hinterfragen, weshalb man einem Spion solch einen Wertgegenstand gab, wenn dieser sich in das feindliche Territorium wagte. Auf die Frage, ob er denn keine Angst hätte, dass die Weltregierung die Identität seiner Familie in Erkenntnis bringen könnte, schüttelte sein Gegenüber jedoch lediglich den Kopf. Die beiden verabschiedeten sich voneinander, machten einen Treffpunkt für ihr Wiedersehen aus und trennten sich anschließend herzlos voneinander.

Als Laurence jedoch, am späten Nachmittag des nächsten Tages, das Weltregierungsbüro erfolgreich infiltrierte und es schaffte die erhofften Dokumente zu finden, verspürte er lediglich einen Stich in seinem Rücken, gefolgt von einem unsäglichen Schmerz, der ihn für kurze Zeit zu Boden brachte. Er verblieb für einige Minuten mit halben Bewusstsein in dieser Position, ehe er es schaffte wieder einen klaren Gedanken zu fassen und den Kopf zu heben, nur um eben jenen Auftraggeber zu sehen, der ihn am Tage zuvor mit der Zerstörung der Dokumente beauftragt hatte. Verwirrt, dass er die Aura des Mannes nicht hatte spüren können, blinzelte Laurence lediglich einige Male, ehe der Mann, der mit einem blutverschmierten Finger neben ihm hockte, ihm seine Situation erklärte. Er wäre stolz auf ihn, dass er es so weit gebracht hatte, aber schlussendlich habe er nur einschätzen wollen, wie gut die Sicherheit des Gebäudes ausgestattet war. Zu seinem Missfallen wohl ein wenig zu schlecht, woraufhin er dem am Boden liegenden Speerkämpfer das Angebot machte, ihn laufen zu lassen wenn er die falschen Informationen, die er vernichten sollte, dafür an die Öffentlichkeit brachte um die Revolution zu denunzieren. Mehr aus Stolz als aus Vernunft lehnte Laurence ab, raffte sich auf und versuchte dem Agenten der Weltregierung einen Tritt zu verpassen, wurde aber anschließend von einigen Stichen in den Oberkörper, die sein Gegner „Fingerpistole“ nannte, getroffen. Ein eher kurzer als langwieriger Kampf entbrach zwischen ihnen, und aus purem Glück schaffte Laurence es seinen Gegner durch einen vorgetäuschten Angriff mit seinem Speer in die Wade zu stechen, sodass dieser seine Geschicklichkeit verlor und somit kein Gegner mehr für ihn war.  Er schlug ihn mit einem gezielten Schlag mit dem Handrücken nieder und schleppte sich anschließend recht stark verletzt aus dem Fenster, um von dort aus im Regen den Weg zum Hafen einzuschlagen, wo er schließlich – zu Beginn der Nacht - auf offener Straße zusammenbrach, ohne jedoch das Bewusstsein zu verlieren.







Alter:
ü18
Weitergabe:
Nein
Gesuche:
-
Avatar:
Levi Ackerman | Attack on Titan
Regeln gelesen:
Sicherlich, die Antwort sollte "10" lauten





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Zuletzt von Laurence Nishikata am Mi Feb 21, 2018 3:54 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Laurence Nishikata   Mo Feb 19, 2018 7:23 pm

Ich hab nichts zu meckern, Wob o/
Warte noch auf Amaras c:
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BeitragThema: Re: Laurence Nishikata   Mi Feb 21, 2018 8:46 pm

mein WOb hast du :)
unter der Kategorie Piraten findest du deine Area :)
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Laurence Nishikata
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